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constructionBesonders stolz ist UTair auf die große Erfahrung bei der Durchführung verschiedenster Arten von Montage- und Kranflügen sowie Transporteinsätzen mit den Hubschraubertypen Mi-26, Mi-8MTV, Mi-6 und Mi-10K. Aufgrund ihrer Einmaligkeit wurden einige besondere Einsätze zum Objekt breiter Beachtung in den Medien. Die Hubschrauber von UTair können dadurch in verschiedenen Zeitschriften und Filmproduktionen bestaunt werden.

Dutzende einzigartiger Einsätze sind allein in letzten Jahren geflogen worden. Eines dieser bemerkenswerten Projekte war im September 1999 der Flug eines Hubschraubers Mi-26 mit einer geologischen Expedition an Bord zum Nordpol, bei der mehr als 50 Personen, einschließlich zahlreicher internationaler Pressevertreter befördert wurden.

Große internationale Aufmerksamkeit erlangten zur selben Zeit auch die Bergung und der Transport eines in Nordrussland entdeckten Mammuts, das in einem etwa 18 Tonnen schweren Eisblock eingefroren war.

Regelmäßig führt UTair Aufträge zur Montage von Beobachtungstürmen, Gerüsten, Stützen und verschiedener großvolumiger Konstruktionen mit entsprechenden Einsatztechnologien durch. Hunderte solcher Arbeiten sind in den Gebieten von Swerdlowsk, Perm und Tjumen sowie in verschiedenen Gegenden Russlands, der GUS und im Ausland durchgeführt worden.

Typische Einsätze sind die Verlegung von Rohrleitungen und Zementblöcken, die Installation und das Auswechseln von übergroßen Klimaanlagen, aber auch die Installation von Konstruktionen für die Montage von Reklameschildern und verschiedenster Ausrüstungselemente auf Hochhäusern. Zum Einsatzportfolio gehören auch der Wechsel von Filtersystemen im Bereich der chemischen Industrie, die Installation von Funktürmen für die Telekommunikation in ganz Russland und darüber hinaus.

Für diese Einsätze werden Hubschrauber des Typs Mi-10K, der "Fliegende Kran", erfolgreich eingesetzt. Diese zeichnen sich durch ein verkürztes Fahrwerk und eine zusätzliche rückwärts gewandte Pilotenkabine im unteren Rumpfteil aus, die es erlaubt, mit angehängten Außenlasten präzise zu manövrieren. Auch der berühmte Hubschrauber Mi-6, der bis zum Erscheinen des Mi-26 lange Zeit der Hubschrauber mit der höchsten Nutzlast war, kommt zum Einsatz.

Ein Beispiel für derartige Arbeiten war die erfolgreiche Montage des drehbaren Emblems aus Metall auf dem Dach des Verwaltungshochhauses des Autowerks "VAZ" in Togliatti - hierzu wurden nacheinander acht verschiedene Elemente empor gehievt.

Ein spezieller Lift konnte während eines Noteinsatzes auf dem oberen Teil einer über 100 Meter langen Röhre im Nickel-Cadmium-Kombinat von Norilsk installiert werden, als dessen innere Verkleidung abzustürzen begann. Der Lift wurde erforderlich, um den Arbeitern von oben einen Zugang zur Reparaturstelle zu ermöglichen, denn herabfallende Teile hatten den Zugang von unten zu gefährlich gemacht. Der Einsatz machte höchste Präzision in kürzester Zeit erforderlich, und wurde von einem UTair-Hubschrauber erbracht.

Flüge mit Außenlasten können von beliebigen offenen Plätzen aus durchgeführt werden und benötigen keinerlei spezielle Infrastruktur. Dadurch können alle Planungs- und Durchführungsarbeiten von UTair-Mitarbeitern durchgeführt werden. Die Arbeiten am Boden werden von speziell geschulten Mitarbeitern des Auftraggebers unter Aufsicht von UTair-Spezialisten durchgeführt. Handelt es sich um eine längerfristig angelegte Kooperation, kann das Personal des Auftraggebers auch durch UTair-Personal in Tjumen für die eigenständige Durchführung der Arbeiten am Boden geschult werden. Nach diesem Schema arbeitet UTair mit der Firma "Surgutneftegas" zusammen - dem größten Kunden von Dienstleistungen mit Mi-26 Hubschraubern in Russland und weltweit. Dies hängt in erster Linie mit der einzigartigen Technologie zusammen, die von "Surgutneftegas" zum Transport von Material für geologische Erkundungen erarbeitet worden ist. Sie besteht im Wesentlichen darin, dass die Bohrmannschaften und ihre Ausrüstung mit Mi-26 Hubschraubern befördert werden. Traditionelle, Boden gebundene Transportmethoden erfordern die aufwendige und teure Einrichtung spezieller Wege, die den extreme meteorologischen Bedingungen gewachsen sein müssen. Um diese Technologie anwenden zu können, mussten die Bohrausrüstungen zerlegt werden, um die Einzellasten auf 18 bis 19 Tonnen zu reduzieren (in erster Linie sind dies die dieselelektrischen Aggregate).

Derzeit kann eine Bohrmannschaft zusammen mit ihrer notwendigen Ausrüstung innerhalb von eineinhalb Tagen an einen beliebigen Punkt im Umkreis von 100 Kilometern verlegt werden. Dies erlaubt es dem Auftraggeber, erhebliche Kosten für die Bereithaltung einer großen Anzahl von Bohrausrüstungen zu vermeiden. Die Arbeitsweise ermöglicht es, die Ausgaben für geologische Erkundungen gering zu halten und gleichzeitig die Intervalle für die Bohreinsätze zu reduzieren.

Außerdem verhindert die schnelle und effektive Verlegung der Bohrausrüstungen mittels der Schwerlast-Hubschrauber Mi-26 gleichzeitig, dass durch Eingriffe in die Natur der Region, wie sie beim Boden gebundenen Transport unvermeidbar wären, die empfindlichen Böden Schäden durch Erosion nehmen.

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